SOLIT Newsletter vom 29. April 2010

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  SOLIT Kapital News: Edelmetalle – die ultimative Vermögensversicherung! 29.04.10  
 
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Solit Kapital News

Hamburg, 29. April 2010

Editorial

Sehr geehrter Herr Mustermann,

die aktuellen Forderungen aus Griechenland im Zuge der Schuldenkrise lesen sich wie der wahr gewordene Alptraum der EURO-Kritiker: Deutschland soll für die Verbindlichkeiten Griechenlands haften. Ein Szenario, das noch vor wenigen Monaten undenkbar war und im Vertrag von Lissabon so nicht vorgesehen ist. Das Verfassungsgericht in Karlsruhe stoppte im Jahr 1998 die Klage der EURO-Gegner um Prof. Wilhelm Nölling gegen die Aufgabe der Währungssouveränität Deutschlands zu Gunsten einer europäischen Gemeinschaftswährung mit der Begründung, dass kein EURO-Staat für die Verbindlichkeiten eines anderen EURO-Staates haften darf (Bail-out-Verbot). Andernfalls wäre Deutschland der europäischen Währungsunion nie beigetreten. Durch die Hilfszusagen der Bundesregierung ist die verfassungs- und völkerrechtliche Grundlage der Mitgliedschaft Deutschlands in der Währungsgemeinschaft nun obsolet.

Wir werden für Sie die Entwicklungen um die europäischen Schuldensünder und die fortschreitende Missachtung des Stabilitätspaktes weiter mit Argusaugen beobachten und fühlen uns mehr denn je in unserer Meinung bestätigt, dass Gold und Silber als Vermögensversicherung der letzten Instanz zunehmend unverzichtbar werden.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.

Karsten Dümmler, Geschäftsführer

Robert Vitye, Geschäftsführer

Der EURO und die Schuldenkrise

Nur 11 Jahre nach der Einführung des EURO befindet sich die Gemeinschaftswährung in einer ernsten Krise. Die europäischen Südländer und Irland drohen, im Schulden-sumpf zu versinken. Allein Griechenland benötigt bis zum 19. Mai Nothilfe in Höhe von 9 Mrd. EUR, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und den Staatsbankrott abzuwenden.

Portugal, Irland und Spanien steuern auf eine ähnliche Entwicklung zu.

An den Finanzmärkten manifestiert sich das schwindende Vertrauen in die Solidität der europäischen Staatsfinanzen und der Stabilität der Gemeinschaftswährung in neuen Höchstkursen bei den Krisenwährungen Gold und Silber:


Abb. 1/ Quelle: Thomson Reuters Datastream

Das Auseinanderbrechen der Eurozone ist an den Märkten für Staatsanleihen bereits Realität. Zahlten Griechen, Portugiesen, Iren und Spanier noch bis Mitte 2008 ähnliche Kreditzinsen wie Deutschland, müssen sie nun bis zu siebzehn mal höhere Zinsen zahlen (z.B. für zweijährige griechische Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen gleicher Laufzeit/ Stand 28. April).


Abb. 2/ Quelle: Thomson Reuters Datastream

Um den sofortigen Bankrott Griechenlands zu vermeiden und einen Dominoeffekt unter den anderen Schuldensündern der Eurozone abzuwenden, planen die EURO-Länder ein Hilfspaket in Höhe von 30 Mrd. EUR, ergänzt um einen Kredit des Internationalen Währungsfonds in Höhe von 15 Mrd. EUR. Deutschland stellt 8,4 Mrd. EUR bereit.

Diese Mittel sichern die Solvenz Griechenlands jedoch nur für das laufende Fiskaljahr. So bezweifelt der Ökonomie-Nobelpreisträger Paul Krugman denn auch, dass Deutschland seinen Anteil am Hilfspaket jemals wiedersieht. Schon jetzt gehen große Gläubigerbanken davon aus, dass Griechenland spätestens 2011 seine Schulden neu verhandeln wird und nur noch 30-50 Prozent seiner Verpflichtungen nachkommt.

Deutschland hat kein Geld für Abenteuer

Dabei kann sich Deutschland in Anbetracht der extrem angespannten Haushaltslage des Bundes und der Kommunen ein derartiges finanzielles Abenteuer gar nicht leisten. Der Bundeshaushalt wird 2010 zu ¼ aus neuen Schulden finanziert (Budget 322 Mrd. EUR/ geplante Neuverschuldung 80,2 Mrd. EUR). Die gesamtstaatliche Netto-Neuverschuldung steigt 2010 auf die Rekordsumme von 122 Mrd. EUR. Die Aussenschulden der Bundesrepublik belaufen sich schon jetzt auf über 1,7 Billionen EUR. Die Gesamt-verschuldung inkl. Zahlungsverpflichtungen aus Sozialversicherungsleistungen beträgt lt. Stiftung Marktwirtschaft bereits 6,2 Billionen EUR (250% des BIP). Auch Deutschland kann seine Schulden niemals tilgen. Anders als Griechenland genießt Deutschland jedoch noch Vertrauen an den Kapitalmärkten und kann weiter aufschulden. In dem Maße, in dem die europäischen Peripherieländer jedoch die Kernländer der Eurozone finanziell strapazieren, wird auch diese Bereitschaft zukünftig sinken. Konsequenz: Steigende Refinanzierungskosten und Überschuldung auch hierzulande.


Abb. 3/ Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesbank

Die zunehmende Skepsis bezüglich der Solidität des EURO führt nicht nur wie in Abb. 1 gezeigt zu einer Flucht des Kapitals in die Edelmetallwährungen, sondern auch in andere Papierwährungen wie US-Dollar, Schweizer Franken und Austral-Dollar etc.:


Abb. 4/ Quelle: Thomson Reuters Datastream

Das Inflationsrisiko steigt

Der sinkende Außenwert des EURO in Folge der Schuldenkrise führt zwar einerseits zu steigender Wettbewerbsfähigkeit bei deutschen Exporten, andererseits wirkt er aber auch preistreibend (importierte Inflation). So stiegen die Importpreise in Deutschland im März um 5% gegenüber dem Vorjahresmonat, nach nur 2,6% im Februar.

Doch auch ohne diesen neuerlichen schuldengetriebenen Teuerungseffekt, hat der EURO seit seiner Einführung bereits mehr als 20% an Kaufkraft eingebüßt.


Abb. 5/ Quelle: Statistisches Bundesamt

Eine Vermögens- oder Altersplanung, die auf der Solidität der politisch gewollten Esperanto-Währung EURO beruht ist daher leichtsinnig oder um es mit den Worten von George Bernard Shaw zu sagen:

„Sie müssen selbst entscheiden, worauf Sie vertrauen: Auf die Fähigkeiten und die Redlichkeit von Politikern oder auf Gold und Silber.“

Steuergutachten zu SOLIT 2 liegt vor

Neben der Auswahl der richtigen Anlageklasse stellt sich für Sie als Vertriebspartner naturgemäß auch die Frage nach dem richtigen Vehikel für eine Investition in physisches Gold und Silber.

Neben konzeptionellen Fragen stellt hierbei die steuerliche Behandlung unzweifelhaft ein entscheidendes Auswahlkriterium dar.

Wir haben aus diesem Grunde – wie schon bei unserem ersten Beteiligungsangebot SOLIT Gold & Silber GmbH & Co. KG – ein Gutachten über die Beurteilung der steuerlichen Behandlung einer Beteiligung an der SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG durch den renommierten Steuerexperten Prof. Dr. Siegbert F. Seeger erstellen lassen, das Sie nunmehr anfordern können.

Nutzen Sie hierfür einfach die beiliegende Auskunftsvereinbarung. Das Steuergutachten erhalten Sie direkt von der Wirtschaftsprüfungssozietät Gooßen & Heuermann, Stade.

SOLIT vor Ort: Vermögensschutzseminar in Köln: 27.05.2010

Wir freuen uns sehr, uns Ihnen auch persönlich auf Einladung der YPOS Consulting GmbH im Rahmen einer abendlichen Informationsveranstaltung präsentieren zu können.

Gerne laden wir Sie und Ihre Kunden ein, uns am 27.05.2010 kennen zu lernen.

Die Themen des spannenden Informationsabends sind u.a.:

Chancen und Risiken an den Finanzmärkten

Hannes Zipfel
Chefökonom MK Luxinvest

 

Vermögenssicherung im Zeichen von Inflation und Staatsverschuldung

Christoph Leichtweiß
Certified Financial Planner



Melden Sie sich bitte bei Interesse an der Veranstaltung formlos per Mail an info@solit-kapital.de an.

Den genauen Veranstaltungsort sowie die Uhrzeit geben wir gerne in der Anmeldebestätigung bekannt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

 

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