SOLIT Newsletter vom 29. Juni 2010

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  SOLIT Kapital News: Flucht aus dem Euro ins Gold 29.06.10  
 
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Solit Kapital News

Hamburg, 29. Juni 2010

Editorial

Sehr geehrter Herr Mustermann,

mit der Einführung des Euro 1999 als Buchgeld und 2002 als Bargeld war die Hoffnung verknüpft, eine alternative Welt- und Reservewährung zum US-Dollar zu etablieren. Eine gute Dekade später ist diese Hoffnung fast vollständig zerstoben. Stattdessen wird eine archaische Rohstoffwährung wiederentdeckt, die bereits seit sechstausend Jahren als Geld fungiert: Das Gold. Eine monetäre Lebensdauer, die momentan für den Euro wohl die wenigsten zu prognostizieren wagen.

Die Gründe für diesen Paradigmenwechsel sind vielfältig und reichen von der nun offensichtlich gewordenen Fehlkonstruktion der europäischen Währungsunion bis hin zu der klassischen Achillesferse jeder ungedeckten Papiergeldwährung: Der Abhängigkeit vom politischen Zeitgeist. Mit dem Anwerfen der digitalen Notenpresse zum Ankauf von Staatsanleihen überschuldeter Eurostaaten, haben die Währungshüter der EZB die im Maastrichter Vertrag verankerte Stabilitätspolitik nun endgültig ad acta gelegt.

Die Regierungen Großbritanniens, Russlands, Polens und Tschechiens wenden sich vom Euro ab und streben nicht länger einen Beitritt zur EWWU an. Anders als die de facto Pleitestaaten Island und Estland, deren kurzfristige Aufnahme in den Euroclub beschlossene Sache ist. Der chinesische Zentralbankgouverneur Zhou Xiaochuan, mitverantwortlich für die größten Währungsreserven der Welt, äußerte sich zuletzt ebenfalls sehr skeptisch über die Stabilität der Eurozone und das Fortbestehen des Euro in seiner jetzigen Form. China plant, seine Goldreserven von derzeit ca. 1.250t in den nächsten Jahren auf über 5.000t aufzustocken.

In Anbetracht der Tatsache, dass sich der Euro sukzessive zur Weichwährung entwickelt, bauen auch immer mehr Privatanleger ihre ganz persönliche Goldreserve auf. In der Folge erreichte der Goldpreis mit über 1.000 EUR/ Unze einen neuen historischen Höchststand.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.

Es grüßen Sie

Karsten Dümmler, Geschäftsführer

Robert Vitye, Geschäftsführer

Gold löst Euro als alternative Reservewährung ab

Bei aller Kritik an Gold als Geld (zinslos, nicht digital, alltagsuntauglich etc.) muss man dem gelben Edelmetall in Zeiten explodierender Geldmengen doch eines zugute halten: Es ist nicht beliebig auf politischen Wunsch hin vermehrbar und es besitzt die weltweit höchste Fungibilität. Der Euro kann hingegen, wie zuletzt geschehen, per politischem Dekret beliebig erzeugt und z.B. zur Staatenfinanzierung missbraucht werden.

Der relative Wert des Euro ist zudem abhängig von der wirtschaftlichen Verfassung der Eurostaaten und basiert auf dem Vertrauen in die Nachhaltigkeit der Fiskal- und Geldpolitik in der Eurozone. Mit der Schwächung all dieser Vertrauensanker im Zuge der europäischen Schuldenkrise sowie des fortgesetzten ökonomischen Auseinanderdriftens der Eurozone, hat die Gemeinschaftswährung das Vertrauen an den Märkten und bei den Bürgern größtenteils verloren. Ob dieses jemals wieder restaurierbar ist, bleibt in Anbetracht der nach wie vor nicht behobenen Geburtsfehler der EWWU (wirtschaftliche Heterogenität politisch souveräner Staaten) sowie der ungelösten Schuldenprobleme fraglich.

Dahingegen haben die Marktteilnehmer und Reserveverwalter bei den Notenbanken die Frage nach der Alternative für sich bereits beantwortet. In den Portfolios der globalen Vermögensverwalter, der Sovereign-Wealth-Funds sowie der Notenbanken steigen die Goldanteile. Vor allem die Zentralbanken aufstrebender Volkswirtschaften sehen in dem gelben Edelmetall, trotz seiner Zinslosigkeit und der relativ geringen Marktliquidität, eine wertstabile Alternative zum US-Dollar und neuerdings eben auch zum Euro.


Quelle: Thomson Reuters/ Grafik: YPOS Consulting GmbH

Zentralbanken haben weltweit im vergangenen Jahr 425 Tonnen Gold netto zu ihren Reserven hinzugefügt (Quelle: Zentralbanken, WGC). Dies ist der größte Zuwachs seit 1964 und der Erste seit 1988. Vor allem China, Indien, Russland, VAE und Japan stockten ihre Bestände zum Teil massiv auf. Zentralbanken sind nun im Besitz von ca. 18% allen jemals geförderten Goldes zum Zwecke der Diversifizierung der Devisenreserven (USD, JPY, GBP, EUR). Der größte Halter von Goldreserven sind nach wie vor die USA, gefolgt von Deutschland, Frankreich, Italien und dem IWF.


Quelle: Zentralbanken, IWF (Stand: Oktober 2009 vor IWF-Verkäufen)

Das Umdenken auf Seiten der Notenbanken setzte erst im Zuge der Kredit- und Schuldenkrise ein. Von Beginn der 80er Jahre bis 2009 reduzierten die Notenbanken ihre Goldbestände um 6.255 Tonnen, um sie von März 2009 bis März 2010 um 710 Tonnen wieder aufzustocken. Ein ähnlicher Paradigmenwechsel fand bereits 1968 statt. In der folgenden Gold-Hausse stieg der Preis pro Unze von 35 USD auf 850 USD im Jahr 1980. Die Silberreserven der Notenbanken wurden hingegen mit Beginn der 80er Jahre komplett verkauft. Dennoch steigt die Silbernachfrage permanent an, getrieben von Investoren und der ständigen Zunahme industrieller Anwendungen. Die Silberlagerbestände sind in der Folge nahezu vollständig aufgezehrt.

Zuletzt stieg vor allem die Nachfrage nach Silbermünzgeld in Europa und vor allem den USA. Wobei in der folgenden Grafik die explodierenden Absätze ab Mai noch nicht enthalten sind. Diese werden dann in der Gesamtstatistik der staatlichen US-Mint für das zweite Quartal ersichtlich sein.


Quelle: The United States Mint

Mehr und mehr Anleger beschäftigen sich auch mit dem weißen Edelmetall Silber und entdecken es als echte Alternative zum nominal sehr teuren Gold. Vor allem die Zwitterfunktion des Silbers als Industriemetall mit unzähligen und ständig zunehmenden Anwendungsbereichen macht es als Investment interessant. Silber benötigt keine Krisen und keine Inflation, um zu steigen. Allein seine physikalischen Eigenschaften als bester elektronischer Leiter, bester Wärmeleiter und als Metall mit der höchsten Lichtreflexion machen es vor allem für Hochtechnologieanwendungen unersetzbar. Die Nachfrage wächst hier jährlich zweistellig. Darüber hinaus ist Silber, wie Gold, seit Jahrtausenden Geld mit intrinsischem Wert (kein Wertversprechen Dritter). Durch die höhere Konjunktursensitivität ist Silber zwar deutlich volatiler als Gold, das hauptsächlich als Schmuckrohstoff (ca. 60%) und als Reservewährung dient, dafür ist Silber aktuell 66 mal billiger als Gold. Der langfristige Durchschnitt liegt bei einem Faktor von ca. 20 (gemäß den Verhältnissen von Fördermengen und Vorkommen).


Quelle: Thomson Reuters/ Grafik: YPOS Consulting GmbH

 

SOLIT freut sich über positives Presseecho und begrüßt den 1.000sten Anleger

Dass Sachwerte und allen voran die Edelmetalle Silber und Gold in konjunkturell unsicheren Zeiten bei gleichzeitig aufziehenden Inflationsgefahren eine vorausschauende Anlagemöglichkeit darstellen, wird derzeit auch in den Fachmedien immer häufiger diskutiert.
So ist es auch wenig verwunderlich, dass sich auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) mit dem Thema Edelmetallkauf auseinandersetzt und innerhalb des Beitrages „Der schwierige Weg zum eigenen Edelmetall“ von Autor Martin Hock ausführlich auf die verschiedenen Investitionsmöglichkeiten eingeht.

Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle auf den Artikel hinweisen, der sich mit den verschiedenen Investitionsmöglichkeiten in physische Edelmetalle befasst und dabei auch das Investitionskonzept der SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG aufgreift.

Den vollständigen Beitrag aus der FAZ können Sie hier kostenfrei herunterladen:

Linkpfeil Der schwierige Weg zum eigenen Edelmetall – FAZ, 31.05.201

Unter nachfolgendem Link können Sie gerne den Artikel in gedruckter Form zum Einsatz in Ihren Kundengesprächen anfordern:

Linkpfeil SOLIT Kapital Materialbestellung

An dieser Stelle möchten wir allen aktiven Vertriebspartnern für die bisherige Zusammenarbeit danken und freuen uns, dass sich bereits über 1.100 Kunden für die Vorteile der Edelmetallinvestition über unser Konzept der vermögensverwaltenden Kommanditgesellschaft entschieden haben. Der aktuelle Platzierungsstand der SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG beträgt derzeit bereits ca. 16 Mio. EUR.

 

 

 

 

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