SOLIT Newsletter vom 10. August 2010

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  SOLIT Kapital News: Investmentchance Saisonalität 10.08.10  
 
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Solit Kapital News

Hamburg, 10. August 2010

Editorial

Sehr geehrter Herr Mustermann,

die Saisonalität spielt für den Einstiegszeitpunkt bei einigen Investments eine große Rolle. Der Grund dafür sind jahreszeitlich bedingte Sondereffekte bei Angebot und Nachfrage. Diese jährlich wiederkehrenden Preismuster kann man vor allem bei Rohstoffen beobachten. Ob Rohöl, Weizen oder Streusalz: Die Preise steigen, sobald sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage witterungs-bedingt verändert. Aber auch bestimmte Ereignisse, wie zum Beispiel Erntesaisons oder Feiertage, sind Auslöser dieser zeitlich begrenzten Effekte, die dem Investor Zusatzerträge ermöglichen.

Natürlich macht es für den Anleger Sinn, dann zu investieren, wenn in Sachen Saisonalität Sauregurkenzeit herrscht. Einen sommerlichen Durchhänger haben zum Beispiel regelmäßig die Edelmetalle, vor allem Gold und Silber. Gründe dafür gibt es mehrere. Vor allem die im Sommer sehr schwache Nachfrage der Schmuckindustrie, die beim Gold über 40% der Gesamtnachfrage ausmacht, belastet von Ende März bis Ende August die Preise. In diesem Jahr wurde dieser Effekt bis Ende Juni durch die explodierende Investmentnachfrage im Zuge der europäischen Schuldenkrise überlagert.

Mit dem Abflauen der medialen Berichterstattung zur Eurokrise kommt nun aber neben den Gewinnmitnahmen der Kurzfristspekulanten auch noch der negative Effekt der Saisonalität zum Tragen. Auch in diesem Sommer macht es daher Sinn, die Sauregurkenzeit für den Auf- oder Ausbau von Edelmetallpositionen zu nutzen. Seit Beginn des Sommers haben die Gold- und Silberpreispreise auf Eurobasis bereits knapp 15% von ihren Höchstständen abgegeben. Erfahrungsgemäß liegt der beste Zeitraum für Gold- und Silberinvestments in den Monaten Juli und August.

Ab September zieht die physische Nachfrage der verarbeitenden Industrie sukzessive an. Die Schmuckindustrie wappnet sich für die indische Hochzeitssaison, das christliche Weihnachtsfest, das russische Jolka-Fest, das chinesische Neujahrsfest und den arabischen Goldbasar. Dieser Nachfrageschub schlägt sich in signifikanten Preissteigerungen bei Gold und Silber zwischen September und Februar nieder. Da Silber zudem auch in vielen anderen industriellen Sektoren zum Einsatz kommt, steigt hier die Nachfrage zusätzlich durch das Ende der Werksferien und die saisonal ebenso typische konjunkturelle Herbstbelebung.

Nutzen auch Sie die saisonal günstige Phase für Ihre Kundengespräche rund um eine Investition in die SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG. Gerne stehen wir Ihnen jederzeit zu weiteren Detailinformationen zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.

Es grüßen Sie

Karsten Dümmler, Geschäftsführer

Robert Vitye, Geschäftsführer

Edelmetalle im sommerlichen Korrekturmodus

Wie in jedem Jahr seit über 40 Jahren befinden sich die Preise für Gold- und Silber in der saisonal typischen Sommerkonsolidierung. Nach der zuletzt stark angestiegenen Nachfrage im Zuge der Euro-Krise hat sich das Käuferinteresse von Investoren und Kurzfristspekulanten zuletzt wieder abgekühlt. Dennoch bleibt die Grundnachfrage im historischen Vergleich ungewöhnlich robust. Vor allem große Marktteilnehmer, wie zum Beispiel asiatische Zentralbanken und Vermögensverwaltungsfonds der Rohölländer, kaufen zur Aufstockung ihrer Bestände bei jeder Kursschwäche sofort nach. Vor allem die chinesische Zentralbank „Peoples Bank of China“ (PBoC) kauft in großen Mengen. Da der Gold- und Silbermarkt im Verhältnis zu den benötigten Volumina nicht liquide genug ist, absorbieren die Chinesen zunächst ihre komplette heimische Gold- und Silberproduktion und importieren zudem Edelmetalle und edelmetallhaltiges Erz aus Kanada. Damit ist China seit 2009 ein Importeur von Gold und Silber, obwohl das Land mittlerweile selbst der größte Produzent ist.


Quelle: Thomson Reuters Datastream

Silber – wertvoller Rohstoff und stabile Währung

Das Interesse Chinas an dem industriellen Edelmetall Silber unterscheidet sich in der Intention von dem Interesse an Gold. Das teure gelbe Edelmetall dient vor allem als Geldersatz und zur Währungs-diversifikation des über 2,4 Billionen US-Dollar großen Zentralbankschatzes der Chinesen. Dem preiswerten Silber kommt neben der Bedeutung als Wertaufbewahrungsmittel für die breite Bevölkerung zusätzlich auch eine strategische Bedeutung zu. Als aufstrebender Produktions- und Hightech-Standort ist das Reich der Mitte auf das vielseitig einsetzbare und kaum substituierbare Silber angewiesen. Vor allem die physikalisch einmaligen Eigenschaften des Silbers machen es für die Produktion von Elektrotechnik, Konsumentenelektronik, Weißware, Spiegeln, Photovoltaik, medizinischen Geräten und Schmuck unentbehrlich. Die Zwitterfunktion des Silbers als ältestes Münzgeld der Menschheitsgeschichte sowie als moderner Hightech-Rohstoff machen es zu einem interessanten Investment (auch ohne Wirtschaftskrise). Bereits die Römer verwendeten Silber als Zahlungsmittel. Seither hat es seine Kaufkraft ungefähr beibehalten, wohingegen der US-Dollar bereits 96% und der Euro seit seiner Einführung im Jahr 1999 bereits 23% an Kaufkraft verloren. Die aktuelle Sommerschwäche bietet sich an, um erste Silberbestände aufzubauen oder bestehende Bestände aufzustocken.


Quelle: Silberjunge.de

Auch in der westlichen Welt erfreut sich das Silber wieder steigender Beliebtheit. Auf Grund seiner antiseptischen Eigenschaften ist es in ionisierter Form mittlerweile sogar in Deosprays, Rasierschaum und in Form von Mikrofäden sogar in Socken zu finden. Als intrinsische Kapitalanlage gewinnt es in den letzten 10 Jahren dynamisch an Bedeutung. Mit Ausbruch der Finanzkrise und dem Misstrauen gegenüber Finanzderivaten steigt vor allem das Interesse am Besitz des physischen Metalls in Form von Barren und Münzen. In Deutschland sind die Euro-Silbergedenkmünzen bereits Mangelwahre. Der Münzprägestätte der Republik Österreich („Münze Österreich AG“) wird der „Wiener Philharmoniker“ förmlich aus den Händen gerissen. In den USA zeigen die Absatzzahlen der beliebtesten Silbermünze „American Eagle“ seit Jahren neue Rekorde:


Quelle: The United States Mint

Im Vergleich zu Gold ist Silber nicht nur optisch günstiger sondern auch in Bezug auf das Preisverhältnis zueinander. Dieses Preisverhältnis war seit Jahrtausenden geprägt von dem unterschiedlichen Fördervolumen sowie dem Vorkommensverhältnis von Gold und Silber in der Erdkruste. Das natürliche Verhältnis liegt bei ca. 16. Eine Unze Gold (31,1 Gramm) ist also eigentlich nur 16 Unzen Silber wert. Aktuell müssen für 1 Unze Gold jedoch 65 Unzen Silber bezahlt werden:


Quelle: Silberjunge.de, eigener Kommentar (Daten bis Juni 2010)

Diese Verzerrung der natürlichen Vorkommens- und Förderverhältnisse in den aktuellen Preisen bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass Gold zu teuer ist. Die weltweit vorhandenen Goldbestände passen in zwei olympische Schwimmbecken. Die Goldmenge hat sich in den letzten 30 Jahren durch neue Funde und Ausbeutung der Minen um ca. 60% erhöht. Die dem gegenüberstehende weltweite Geldmenge hat sich im gleichen Zeitraum versechzehnfacht.

Silber ist aus einem anderen Grunde gegenüber Gold zu billig. Die Ursache ist an den von wenigen großen Banken kontrollierten Silberterminmärkten zu finden. In der folgenden Ausgabe des SOLIT Newsletters werden wir dieses, für die Preisfindung des Silbers sehr wichtige Marktsegment detailliert beleuchten.

 

 

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