SOLIT Newsletter vom 27. September 2010

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  SOLIT Kapital News: Preisrekorde bei Gold und Silber 27.09.10  
 
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Solit Kapital News

Hamburg, 27. September 2010

Editorial

Sehr geehrter Herr Mustermann,

wieder einmal können wir Ihnen von neuen Höchstständen bei Gold- und Silberpreisen berichten. So erreichte in der vergangenen Woche der Preis für eine Unze Silber (31,1 Gramm) mit 15,77 Euro den höchsten Stand seit dreißig Jahren. Dennoch befindet sich der Preis des weißen Edelmetalls noch weit unter seinem historischen Höchststand von 1981 bei knapp 38 Euro. Auch die Notierungen für Gold stiegen auf Eurobasis in Richtung alter Höchststände, auf US$-Basis erreichte das gelbe Edelmetall mit 1.300,15 US$ pro Unze sogar ein neues Allzeithoch.

Wie wir Ihnen bereits in der August-Ausgabe der SOLIT Gold & Silber News erläuterten, steigt besonders im Winterhalbjahr die Nachfrage nach Gold- und Silberschmuck feiertagsbedingt deutlich an. Bei der anstehenden indischen Hochzeitssaison, dem christlichen Weihnachtsfest, dem russischen Jolka-Fest, dem jüdischen Chanukka und dem chinesischen Neujahresfest wird traditionell Gold- und Silberschmuck verschenkt. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass vor allem bei Silber die Industrienachfrage in den nächsten Monaten robust bleibt und die Investorennachfrage auf Grund der nach wie vor ungelösten Verschuldungsproblematik in den USA, Großbritannien und weiten Teilen Europas ebenfalls sehr stark ausfällt. Wir gehen daher von weiter steigenden Notierungen bei Gold und Silber in den nächsten Monaten aus.

Im aktuellen Newsletter gehen wir genauer auf die Gründe ein, warum sich auch in diesem Jahr Gold und Silber zu den besten Vermögensklassen entwickelten und warum die monetären Edelmetalle, trotz jüngst erreichter Preisrekorde, noch über erhebliches Potenzial verfügen.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre.

Es grüßen Sie

Karsten Dümmler, Geschäftsführer

Robert Vitye, Geschäftsführer

Hintergründe zur aktuellen Preisexplosion

Die jüngste Rallye bei Gold und Silber wurde hauptsächlich getragen von der anziehenden Investoren- und Schmucknachfrage. Wie in Aufwärtsphasen üblich, konnte der Silberpreis den Goldpreis deutlich outperformen. Mit den jüngst erreichten Rekordständen avancieren die monetären Edelmetalle zur besten Anlageklasse 2010.


Quelle: Thomson Reuters Datastream

Besonders Investoren und Privatanleger drängten zuletzt wieder verstärkt in die Edelmetalle, nach-dem bekannt wurde, dass die US-Zentralbank anlässlich ihrer jüngsten Sitzung des Offenmarkt-ausschusses (Entscheidungsgremium über die US-Geld- und Zinspolitik) eine Fortsetzung der unkon-ventionellen Maßnahmen beschloss und laut der Großbank Goldman Sachs plant, noch in diesem Jahr weitere 2.000 Mrd. US$ zu drucken, um das Staatsdefizit der USA zu finanzieren und die Zinsen am Kapitalmarkt künstlich am Boden zu halten. Die Wiederaufnahme dieser unkonventionellen Maßnahmen kommt einer Kapitulation der Notenbank gleich und schürt die Angst vor einem fortgesetzten Wertverfall der Weltleitwährung US-Dollar.

Auch aus Europa kamen Nachrichten, die den Investoren die Notwendigkeit Edelmetalle als alternative Währungen zu halten, wieder verstärkt vor Augen führten. In Irland und Portugal zeichnet sich eine Ausweitung der europäischen Schuldenkrise über Griechenland hinaus ab. Die Risikozins-aufschläge für Staatsanleihen Irlands und Portugals stiegen auf neue Höchststände. Die Risikoauf-schläge griechischer Staatsanleihen stiegen gleichzeitig wieder auf das hohe Niveau, dass sie bereits im Frühjahr dieses Jahres vor der Implementierung des Rettungspaketes der EU-Staaten erreichten.


Quelle: Thomson Reuters Datastream

Die Entwicklung bei den Staatsanleihen europäischer Peripherieländer ist Ausdruck der Skepsis der Investoren bezüglich der zukünftigen Zahlungsfähigkeit dieser Staaten, der Stabilität des europä-ischen Bankensystems und über die Zukunft des Euro-Währungssystems. Wie groß die Skepsis gegen-über dem Euro geworden ist, zeigt auch die Entwicklung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro. Die Einheitswährung fiel zuletzt auf den tiefsten Stand seit ihrer Einführung. Vor allem Gelder aus Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und Italien flohen zuletzt fast panikartig in den Franken.


Quelle: Thomson Reuters Datastream

In Deutschland ist die Stimmung hingegen auf Grund der recht robusten Wirtschaftsentwicklung noch relativ gelassen. Doch auch aus Deutschland kommen weiterhin besorgniserregende Nachrichten von den Banken. So musste die Bundesregierung Anfang September die de facto bankrotte Bank Hypo Real Estate (HRE) mit weiteren 40 Mrd. Euro vor dem erneuten Kollaps bewahren. Gleichzeitig wurde bekannt, dass neben dem Bundesdefizit auch die Budgets der Länder, Gemeinden und Städte in diesem Jahr, trotz Wirtschaftsaufschwung, so tief wie nie zuvor seit Ende des zweiten Weltkriegs in die roten Zahlen gerutscht sind. Die Gesamtverschuldung der Bundesrepublik liegt damit aktuell bei 1,72 Bill. Euro (ca. 22.000 € pro Bürger). Nicht berücksichtigt in dieser Erfassung der Kassenkredite und Kreditmarktschulden sind die staatlichen Zahlungsver-pflichtungen gegenüber dem Sozialsystem und den Beamtenpensionären. Die Gesamtverschuldung Deutschlands wird aktuell auf über 7 Bill. Euro taxiert (Indikative Staatsverschuldung).

Die jüngste Eskalation der Schuldenkrise in Europa und die Tatsache, dass trotz Rettungspaketen in dreistelliger Milliardenhöhe die strukturellen Spannungen in Euroland zunehmen, macht die Notwendigkeit klar, mittels Gold und Silberinvestments eine ultimative Vermögensversicherung zu halten, die unabhängig von dem Fortbestand des Euro ihren intrinsischen Wert behält.

Preispotenzial bei Weitem noch nicht ausgeschöpft

Ungeachtet der bereits erreichten Rekordpreise bei Gold und Silber erwarten wir in den kommenden Jahren signifikant höhere Edelmetallpreise. Grund für diesen Optimismus ist vor allem das historische Verhältnis zwischen globaler Geldmenge und den in Relation dazu zur Verfügung stehenden geringen Mengen an Edelmetallen. In vergleichbaren Phasen der Wirtschaftsgeschichte, die von starken Veränderungen im globalen Wirtschafts- und Währungsgefüge geprägt waren, war der Anteil an Edelmetallen an dem Wert der globalen Vermögenswerte um ein Vielfaches höher. Die letzte solche Phase ereignete sich in den Siebzigerjahren, nachdem der US-Präsident Richard Nixon wegen der in Folge des Vietnamkriegs explodierenden Staatsverschuldung den US-Dollar vom Gold abkoppelte, um die Zahlungsunfähigkeit der USA aufrecht zu erhalten. Im Zuge der darauf folgenden Preisexplosion stieg der Goldpreis von 35 US$ pro Unze auf 850 US$ pro Unze im Jahr 1981. Seit diesem Preishoch haben sich die überirdischen Bestände an Gold um den Faktor 0,6 erhöht (+60%), die globale Geldmenge hat sich im gleichen Zeitraum jedoch um den Faktor 17 erhöht (+1.700%). Der ehemalige US-Notenbankchef, Allen Greenspan, erwartet eine Wiederangleichung von Geldmenge und Goldpreis und sieht Gold als neue Weltwährung. Dieser Argumentation folgend, könnte der Goldpreis sogar in fünfstellige Preisregionen vorstoßen. Bei einer gleichzeitigen Normalisierung des historischen Gold-/Silber-Preisverhältnisses wären in einem solchen Szenario für den kleinen weißen Bruder des Goldes in der Spitze vierstellige Notierungen denkbar.


Quelle: Silberjunge.de

Zwar hat sich die Medienberichterstattung zu Gunsten der Edelmetalle seit dem Beginn der Hausse im Jahre 2001 bereits deutlich verbessert, dennoch täuscht dies über die tatsächlich von Investoren und Privatanlegern gehaltene Menge hinweg, diese ist z.B. in Deutschland mit 1,3% gemessen an der Gesamtbevölkerung extrem niedrig, obwohl Deutschland im 2. Quartal 2010 laut World Gold Council (WGC) zum größten Investmentgoldkäufer der Welt avancierte, noch vor China.

Eine Beimischung von Gold und Silber empfiehlt sich daher auch auf den erhöhten Preisniveaus nach wie vor. Auf Grund des verzerrten Preisverhältnisses zwischen Gold und Silber präferieren wir das günstigere Edelmetall Silber und hier auf Grund der höheren Volatilität die Aufteilung des Investmentbetrags in ein Einmalinvestment, gefolgt von einem Silbersparplan.

Video "Darum in Silber investieren" & neue Online-Schulungen

Auf vielfachen Wunsch einiger Vertriebspartner, die bereits an einem unserer Vertriebsseminare teilgenommen haben, haben wir für Sie eine Aufzeichnung des Vortrags "Silber – wertvoller Rohstoff und stabile Währung" ins Netz gestellt. Unser Referent Hannes Zipfel (Chefökonom MK Luxinvest S.A.) erklärt in knapp 30 Minuten die Geschichte des Silbers, was Silber in der Industrie, Medizin und unserem Alltag so einzigartig macht, warum Silber immer knapper wird und daher eine einzigartige Kapitalanlage ist.

Das Video eignet sich für alle Vertriebspartner, die ihre Edelmetallkenntnisse auf- / ausbauen wollen und auch für deren Endkunden, die von dem Sinn und der Notwendigkeit einer Kapitalanlage in Silber überzeugt werden sollen. Gerne können Sie es an Ihre Kunden weiterleiten.

Es lohnt sich das Video zu sehen! Hier finden Sie es:

Linkpfeil Videomitschnitt "Silber – wertvoller Rohstoff und stabile Währung"

Ergänzend zu dem Videomitschnitt empfehlen wir unsere Online-Schulungen. In knapp 40 Minuten erfahren Sie als Vertriebspartner warum Sie SOLIT Ihren Kunden als DAS Edelmetallinvestment vorstellen sollten. Die nächsten beiden Onlineschulungen finden am 7.10. und 2.11. jeweils um 11 Uhr statt. Um an der Schulung teilzunehmen, benötigen Sie lediglich einen internetfähigen PC und ein Telefon. Hier können Sie sich kostenfrei für die Online-Schulungen anmelden:

Linkpfeil Zur Anmeldung der Online-Schulung für Vertriebspartner

Private Placement für Anlagen ab 250.000 € erfolgreich gestartet

Wie im letzten Newsletter mitgeteilt, wurden mit der SOLIT PP Gold GmbH & Co. KG sowie SOLIT PP Silber GmbH & Co. KG zwei Private Placement-Lösungen für Anlagebeträge ab 250.000 € initiiert. Zielgruppe sind neben vermögenden Privatanlegern auch Family Offices, Vermögensverwalter und Fondsmanager, die in Gold und / oder Silber mit dem bewährten SOLIT-Konzept zu deutlich günstigeren Konditionen investieren wollen: Die Investitionsquote liegt bei 98,5% und die fortlaufenden Kosten bei nur 0,225% pro Quartal.

Als besonderes Highlight ist die tägliche Kursfeststellung und Veröffentlichung auf allen großen deutschsprachigen Finanzinformationsseiten zu nennen. Werfen Sie doch auch einmal einen Blick auf die aktuellen Kurse bei Onvista:

Linkpfeil Aktueller Kurs für SOLIT PP Silber

Linkpfeil Aktueller Kurs für SOLIT PP Gold

Der Kurs für Silber entspricht übrigens einem 5-kg-Barren (bzw. 1-kg-Barren bei Gold).

Nähere Informationen zu den PP-Fonds finden Sie auch auf unserer Webseite www.solit-kapital.de unter "PP-Fonds".

Alle Vertriebs- und Zeichnungsunterlagen können Sie ebenfalls über die Webseite bestellen:

Linkpfeil Zur Materialbestellung für SOLIT PP-Fonds

 

 

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