SOLIT Newsletter vom 18. Oktober 2010

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  SOLIT Kapital News: Gold und Silber als alternative Altersvorsorge 18.10.10  
 
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Solit Kapital News

Hamburg, 18. Oktober 2010

Editorial

Sehr geehrter Herr Mustermann,

in den vergangenen Jahrzehnten wurden die Bürger unseres Landes durch politische Protagonisten wie Norbert Blüm und seinen legendären Ausspruch "die Rente ist sicher" darauf konditioniert, sich bei der Altersvorsorge auf den Staat zu verlassen. Sogar bei der privaten Altersvorsorge, die größtenteils mittels Staatsanleihen erfolgt, vertrauen die Bürger auf die Zusagen der Bundesrepublik. Doch diese Verlässlichkeit ist nicht nachhaltig.

Deutschland wird nicht auf Dauer seine Verpflichtungen gegenüber bankrotten Banken, zahlungsunfähigen Staaten der Eurozone, Rentnern, Pensionären und Krankenkassen wahrnehmen können. Schon jetzt beträgt die offizielle Staatsverschuldung der Bundesrepublik in seiner engsten Abgrenzung (Kreditmarktschulden und Kassenkredite) 1,72 Billionen € (22.000 € pro Bürger). Doch allein die Pensionsverpflichtungen des Staates gegenüber seinen Beamten betragen laut Berechnungen des Rentenexperten Prof. Bernd Raffelhüschen zusätzlich über 2 Billionen €. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rentenverpflichtungen und der in Schattenhaushalten der staatseigenen KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) verborgenen Bürgschaften und Zahlungsverpflichtungen, u.a. für die bankrotte Hypo Real Estate, beläuft sich die aktuelle Gesamtverschuldung Deutschlands (inkl. Länder, Gemeinden und Städte) auf über 7 Billionen €. Das entspricht 290% des BIP (Brutto-Inlands-Produkt) oder dem Neunfachen der jährlichen Staatseinnahmen (Steuern, Abgaben und Gebühren). Zusätzlich ist trotz Sparprogrammen der Regierung für die nächsten Jahre keine Tilgung sondern im Gegenteil eine Ausweitung der Staatsverschuldung geplant. Allein im Fiskaljahr 2010 werden über 20% des Staatsbudgets aus neuen Schulden finanziert.

Daher erwarten viele renommierte Ökonomen, wie der Chefvolkswirt von Barclays Capital Prof. Dr. Thorsten Polleit oder das ehemalige Bundeszentralratsmitglied Prof. Dr. Wilhelm Nölling, den Zerfall der europäischen Währungs- und Transferunion sowie eine Währungsreform zu Ungunsten der Gläubiger im Zusammenhang mit der Wiedereinführung nationaler Währungen. Auf diese Art und Weise wird sich der Staat über das Umtauschverhältnis der alten Währung (Euro) zur neuen Währung eines Großteils seiner Verbindlichkeiten entledigen können. Der IWF (Internationale Währungsfonds) zählt in den letzten 100 Jahren 279 Staatsbankrotte. Staatliche Zahlungsausfälle und Währungsreformen sind im langfristigen Lebenszyklus von Volkswirtschaften also die Regel und nicht die Ausnahme.

Dennoch vertrauen Vorsorgesparer für ihre Altersplanung in 20, 30 oder 40 Jahren zu fast 80% auf Staatsanleihen, gehalten über Lebensversicherungen sowie Riester- und Rürup-Renten. Dabei sind parallel zur explodierenden Staatverschuldung die Renditen dieser Anleihen auf historische Tiefststände gesunken. Anders wären die Staatsschulden auch nicht mehr tragbar. Um dennoch ein paar Prozent mehr Rendite zu erwirtschaften, haben vor allem Lebensversicherer auch in Anleihen Griechenlands, Irlands, Portugals und Spaniens investiert. Für den Vorsorgesparer wäre es daher ratsam, sich nicht nahezu ausschließlich auf den Staat zu verlassen (gesetzliche Rente und Sparpläne in Staatsanleihen), sondern auch bei der Altersvorsorge die goldene Regel des Investierens zu beherzigen: "Nicht alle Eier in einen Korb". Daher erläutern wir in dieser Ausgabe eine echte Alternative zur Abhängigkeit der Altersvorsorge vom Staat und von der Esperanto-Währung Euro: Einen steuerfreien Sparplan mit den seit Jahrtausenden bewährten Wertspeichern Gold und Silber.

Es grüßen Sie

Karsten Dümmler, Geschäftsführer

Robert Vitye, Geschäftsführer

Aktuelle Entwicklung bei Gold und Silber

In der Berichtsperiode konnten sich die Edelmetalle zum Stand 11. Oktober weiter befestigen. Der Silberpreis erreichte auf Euro-Basis ein neues zyklisches Hoch bei 16,12 € pro Unze (31,1 Gramm). Trotz der Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar konnte sich der Goldpreis auf Euro-Basis gegenüber dem Vormonat ebenfalls befestigen, erreichte jedoch vorerst keinen neuen Höchststand und notiert mit 957 Euro unterhalb der 1.000er Marke. In US-Dollar konnte das gelbe Edelmetall hingegen mit 1.365 US$ am 7. Oktober ein neues Allzeithoch etablieren.


Quelle: Thomson Reuters Datastream (Daten bis 11. Oktober 2010)

Getrieben werden die Preise auch weiterhin vor allem von der hohen Investorennachfrage nach physischem Metall und von spekulativen Terminmarkthändlern. Das starke Engagement kurzfristig orientierter Marktteilnehmer an den Terminmärkten birgt das Risiko kurzfristiger Preisrückschläge. Dennoch bleiben die aktuellen Kursniveaus durch die Nachfrage nach Barren und Münzen gut unterfüttert. Speziell das Kaufinteresse östlicher Notenbanken (China, Russland, Japan, Thailand etc.) begrenzt das Rückschlagrisiko der Preise. Der Chef der chinesischen Finanzaufsicht, Ji Xianonan, empfiehlt der Regierung die Aufstockung der staatlichen Goldreserve von aktuell 1.054 Tonnen auf 6.000 Tonnen in spätestens fünf Jahren und 10.000 Tonnen in spätestens 10 Jahren (aktuelle Jahresproduktion weltweit: 2.450 Tonnen). Der Anteil der Goldreserven an den Gesamtwährungsreserven der Chinesen beträgt aktuell lediglich 1,6% (Zielanteil: 10%).

Da sich die Notenbanken insgesamt zur Diversifikation ihrer billionenschweren Währungsreserven in zunehmendem Maße von Gold-Nettoverkäufern zu Gold-Nettokäufern entwickeln, befassen wir uns in der nächsten Ausgabe detailliert mit der Bedeutung der Notenbanken für den Goldmarkt.

Für die kommenden Wochen rechnen wir mit einer zwischenzeitlichen Konsolidierung der Kurse bei Gold und Silber. Anschließend erwarten wir im Zuge steigender Schmucknachfrage und anhaltend hoher Investmentnachfrage mit der Fortsetzung der dynamischen Preisanstiege.

Altersvorsorge via Gold- und Silbersparplan

Ein Sparplan ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Anleger einen längerfristigen Investmenthorizont hat und das Zielinvestment im Preis recht stark schwankt (z.B. Aktien, Rohstoffe oder Edelmetalle). Über die regelmäßigen Sparraten kann langfristig zu einem günstigen Durchschnittspreis gekauft und die Schwankungen des Vermögenspreises (z.B. Gold) geglättet werden (sog. Cost-Average-Effekt).


Quelle: Raiffeisen Bank

Da bei der Altersvorsorge der Anlagehorizont i.d.R. mehrere Jahrzehnte umfasst, spielt neben den Preisschwankungen an den Märkten auch noch der jährliche Kaufkraftschwund der Währung eine große Rolle (auch Teuerung oder Konsumgüterpreisinflation genannt). Am Beispiel des Euro lässt sich dieser Kaufkraftschwund gut erkennen. Die Gemeinschaftswährung hat laut offizieller Teuerungsstatistik des Statistischen Bundesamtes seit ihrer Einführung bereits mehr als 20% ihrer Kaufkraft eingebüßt:


Quelle: Statistisches Bundesamt

Rechnet man diese Teuerung auf einen Zeitraum von 25, 30 oder sogar 40 Jahren hoch, wird die Bedeutung des Kaufkraftverlustes für die Altersvorsorge sehr deutlich. Die in den Bescheiden der gesetzlichen Rentenversicherung angegebenen, bereits erdienten Anwartschaften werden als Nominalbeträge ausgewiesen. Viele Bürger machen nun den Fehler und fühlen sich mit einer Rentenanwartschaft von 1.500 € pro Monat sehr wohl. Sie übersehen dabei jedoch, dass diese 1.500 € bei einer durchschnittlichen Inflation von lediglich 3% p.a. in 30 Jahren nur noch der Kaufkraft des heutigen Hartz IV-Satzes ohne Zuschüsse für Miete, Heizung, Kleidung etc. entsprechen. Wobei in diesem Szenario ein Auseinanderbrechen des Eurosystems oder ein Staatsbankrott nicht berücksichtigt sind. Damit droht sogar in einem krisenfreien Zukunftsszenario vielen Bürgern, die sich allein auf die staatliche Rente verlassen, die Altersarmut.

Wer nun zusätzlich private Altersvorsorge mittels staatlich bezuschusster Riester- oder Rürup-Sparpläne betreibt, ist sich oft nicht bewusst, dass sein Anlagekapital wieder beim Staat landet. Bedingt durch gesetzliche Bestimmungen müssen diese staatlich geförderten Sparpläne nämlich eine nominale Kapitalgarantie enthalten. Diese wird von den Anbietern mittels zinsbringenden Staatsanleihen abgedeckt. Da die Zinsen aber seit den Achtzigerjahren dramatisch gesunken sind, müssen den Sparprodukten immer mehr Staatsanleihen beigemischt werden, um die Garantie zum Laufzeitende sicherzustellen.

Daneben bedienen sich viele Bürger dem nach wie vor beliebtesten Sparvehikel zur Altersvorsorge – der klassischen deutschen Lebensversicherung. Nimmt man die Verpackung dieses Sparvehikels einmal weg, dann offenbart sich wiederum eine Konzentration der Anlagegelder in festverzinslichen Wertpapieren (also Kredite an Dritte). Im Zuge des jahrzehntelangen Zinsverfalls, sinken die Garantieverzinsungen und die Überschussbeteiligungen der LVs dramatisch und die Versicherer sind gezwungen, in riskantere Staatsanleihen, wie z.B. von Griechenland oder Portugal zu investieren, um sowohl die Kosten der Versicherung für Vertrieb, Marketing und Management zu decken und zudem die zugesagten Renditen zu erreichen.


Quelle: Statistisches Bundesamt

Fazit:

Die meisten Bürger haben in ihrer gesetzlichen und privaten Altersvorsorge ein erhebliches Klumpenrisiko in Form von festverzinslichen Wertpapieren, die schon heute kaum noch die Teuerung ausgleichen. Gleichzeitig besteht ein latentes Emittentenrisiko (Schuldner geht bankrott). Darüber hinaus besteht auch noch ein Währungsrisiko durch die Gemeinschaftswährung Euro. Es ist daher für jeden ratsam, im Rahmen seiner privaten Altersvorsorge, also die, die er selbst beeinflussen kann, ein Investment zu wählen, das all die oben genannten Risiken nicht beinhaltet (Inflation, Bankrott, Währungsschnitt).

Gold und Silber erfüllen genau diese Funktion und konnten ihre Kaufkraft unter Schwankungen bis heute über Jahrtausende erhalten. Die Schwankungen, denen auch Edelmetallpreise unterliegen, kann man durch einen Sparplan sehr effektiv glätten. Im besten Falle ermöglichen alle Komponenten der Altersvorsorge einen finanziell sorgenfreien Ruhestand. Im Falle ökonomischer Turbulenzen wirkt die Edelmetallkomponente als ultimative Altersvorsorgeversicherung. Ein weiterer großer Vorteil eines physischen Edelmetallsparplans ist die Steuerfreiheit nach einer Haltedauer von nur 12 Monaten – keine andere Form der Altersvorsorge bietet diesen Vorteil.

Positives "investment-intern" Urteil zu SOLIT

"Günstiger Einkauf, sichere Lagerung, gute Liquidierbarkeit. Bei SOLIT stimmen die Rahmenbedingungen. Und zur Absicherung des Portfolios sind physische Edelmetalle immer eine gute Idee."

So lautet das Fazit der aktuell erschienenen "investment intern" Analyse zur SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG. Wir freuen uns, Ihnen hiermit den vollständigen Auszug aus dem Branchendienst "investment intern" vom 29.09.2010 des renommierten Düsseldorfer Verlagshauses "markt-intern" zur Verfügung stellen zu können:

Linkpfeil Analyse zur SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG von "investment intern"

 

 

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