SOLIT Newsletter vom 2. Mai 2011

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Hamburg, 02. Mai 2011

SOLIT Gold & Silber News Mai 2011

Gold und Silber werden massiv unterschätzt


Auch im April konnten Gold und Silber signifikante Wertsteigerungen verzeichnen. Der Neubewertungsprozess der monetären Edelmetalle als Währungsalternativen gewinnt an Dynamik. Jedoch wird Silber nach wie vor von vielen Analysten als Industriemetall eingestuft und entsprechend bewertet. Dies ist insofern nachvollziehbar, als dass Silber im neunzehnten Jahrhundert seinen Status als Zahlungsmittel, also Geld, einbüßte und fortan „nur noch“ als Rohstoff fungierte. Das gleiche Schicksal ereilte Gold im zwanzigsten Jahrhundert. Dieser Prozess kehrt sich nun durch die beschleunigte Erosion des Vertrauens in die ungedeckten Währungen US-Dollar, Euro, Yen, Britisches Pfund etc. wieder um.

Für den Großteil der Analysten spielt bei der Findung eines „fairen“ Bewertungsniveaus für Gold und Silber jedoch nach wie vor ausschließlich das Gleichgewicht zwischen der Minenförderung, dem Recycling und der Industrienachfrage eine Rolle.

Nach den nun erreichten Preisniveaus haben viele Rohstoffanalysten Probleme, die Bewertungen von Gold und Silber mit dem industriellen Angebots-/Nachfrageverhältnis in Einklang zu bringen. Daher kommen diese Analysten zu dem Schluss, Gold und Silber befänden sich in einer Preisblase. Diese Konklusion ist aus unserer Sicht jedoch falsch.

Der Denkfehler liegt ganz klar in der Reduzierung der monetären Edelmetalle auf ihre Bedeutung für die verarbeitende Industrie (Elektronik, Oberflächenbeschichtung, Kosmetik etc.). Hier steigt zwar die Nachfrage und auch die Zahl der Anwendungen sehr dynamisch mit zweistelligen Wachstumsraten an, aber Wertsteigerungen von 80% und mehr pro Jahr können viele „Experten“ nicht nachvollziehen. Sie fehlinterpretieren die physische Nachfrage von Investoren als spekulatives und lediglich temporäres Phänomen. Diese Nachfrage ist jedoch nicht spekulativ und auch nicht temporär. Im Gegenteil, sie wächst seit mehr als zehn Jahren kontinuierlich, diametral entgegengesetzt zur Solidität der OECD-Staatsfinanzen.

Die Investoren erkennen zunehmend, dass ein Großteil der westlichen Volkswirtschaften unter Einbeziehung sämtlicher Verbindlichkeiten de facto überschuldet ist. Sie realisieren ferner, dass die seit 1971 ungedeckte Weltleitwährung US-Dollar bereits über 90% ihrer Kaufkraft verloren hat und sich dieser Prozess beschleunigt. Sie befürchten zudem, dass die Kunstwährung Euro diesem Umfeld nicht gewachsen ist und vor einer existenziellen Zerreißprobe steht.

Die explodierende Nachfrage nach Gold und Silber resultiert aus einer Umschichtungswelle aus ungedeckten Geldwerten in Währungsalternativen mit einer langfristig positiven Werterhaltungsbilanz. In den kommenden Jahren wird daher eine Nachfragekraft auf die Märkte für monetäre Edelmetalle wirken, die die industrielle Nachfrage übertrifft. Allein die japanische Notenbank (BoJ) hat nach der Erdbebenkatastrophe umgerechnet mehr als 350 Mrd. Euro neu geschaffen und in Umlauf gebracht. Dies entspricht dem aktuellen Gegenwert von 10.000 Tonnen Gold oder vier Jahresproduktionen. Die US Notenbank (FED) hat in den letzten sechs Monaten über 450 Mrd. US-Dollar neu „erzeugt“ und ausgegeben.

Gold und Silber erleben in Folge dessen schlicht und einfach eine Renaissance als alternative Weltwährungen. Da sich dieser Prozess noch in seiner Anfangsphase befindet, ist eine weitere Vervielfachung der Gold- und Silberpreise zu erwarten.

Es grüßen Sie

Karsten Dümmler, Geschäftsführer

Robert Vitye, Geschäftsführer


Themenübersicht:






Aktuelle Marktlage


Saisonal untypisch konnten die monetären Edelmetalle ihre Bewertungen weiter dynamisch ausbauen. Der Goldpreis stieg über die psychologisch wichtige Marke von 1.500 US$ und notiert aktuell bei 1.563 US$. In Euro stieg der Goldpreis auf ein Niveau von aktuell 1.050 € (Stand 2. Mai).



Silber touchierte erstmals seit 31 Jahren die alte Höchstmarke aus dem Jahr 1980 bei knapp 50 US$. Aktuell notiert das weiße Edelmetall bei 47 US$. In Euro kostet 1 Unze Silber nun 31,50 € (Stand 2. Mai).





Bei der Betrachtung des obigen Silbercharts liegt der Eindruck nahe, Silber befände sich in einem fahnenstangenartigen Anstieg, dem das gleiche Schicksal wie der Bewegung 1979 bis 1980 drohen könnte. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass die dargestellten Preise nicht um die jährliche Teuerungsrate bereinigt sind. Kaufkraftbereinigt befindet sich das Allzeithoch aus dem Jahre 1980 bei aktuell ca. 143 USD/Unze, also ca. 200% über dem aktuellen Kursniveau.


Quelle: Bloomberg, Silberjunge.de | Grafik: Silberjunge.de, Solit

Gold erreicht sein bereinigtes Hoch erst bei ca. 2.400 USD. Der Ölpreis ist über sein preisbereinigtes Niveau bei 99,11 USD sogar bereits weit hinaus (aktuell 123 USD/Barrel, 1980 nominal 37,42 USD/Barrel).

Des Weiteren haben sich die überirdischen Silberlagerbestände seit 1980 um über 90% reduziert (industriell verbraucht und entsorgt). Silber ist dadurch heute in überirdischen Lägern seltener als Gold. Im gleichen Zeitraum hat sich die globale Geldmenge (USD, YUAN, YEN etc.) versechzehnfacht.

Auch heute sinken die kommerziellen Lagerbestände bei Silber entgegen dem allgemeinen Trend bei Industriemetallen (Gold, Kupfer, Aluminium etc.) weiter:



1980 wurde der Silbermarkt von den Gebrüdern Hunt beherrscht, heute investieren Millionen von Investoren unabhängig voneinander. Damals scheiterten die Hunts an gravierenden Regeländerungen an den Terminmärkten (es durften ab dem 18. Januar 1980 nur noch Silberterminkontrakte liquidiert werden). Heute investiert ein Großteil der Investoren daher konsequent nicht via Terminmarkt, sondern ausschließlich physisch. Eine echte physische Angebotsknappheit für die Industrie (Shortage) ist damit vorprogrammiert.

Eine Indikation dafür lässt sich bereits heute an der Terminmarktkurve ablesen. Für kurzfristig lieferbares physisches Silber muss mehr bezahlt werden, als für Terminkontrakte in der Zukunft (Backwardation Situation). Dies ist sehr ungewöhnlich, da die Zukunftslieferkontrakte, bedingt durch Lager-, Versicherungs- und Zinskosten, normalerweise deutlich teurer sind als die Spotpreise (Contango Situation).



Als Laie könnte man die  Backwardation-Kurve so interpretieren, dass der Preis in Zukunft ja fallen müsse. Dies ist jedoch falsch, da sich das gesamte Kurvenniveau hebt und nur die Kurvenstruktur entscheidend ist. Zudem passen sich die längeren Laufzeiten mit Näherrücken des Liefertermins dem Spotpreis an (der Dez. 2015 Kontrakt kostete noch Anfang April 36,76 USD, aktuell schon 47,70 USD).

Sehr beeindruckend widerlegt wird die These, es gäbe eine spekulative Blase bei Gold und Silber durch die aktuelle Struktur der Terminmarktengagements der Spekulanten. Anders als von vielen Analysten und „Experten“ behauptet, zeigen die jüngsten Statistiken der Terminmarktaufsichtsbehörde CFTC  einen signifikanten Rückgang des spekulativen Exposures bei Silber, während gleichzeitig der Preis explodierte:



Auch Gold zeigt keinerlei spekulative Exzesse am Terminmarkt:



Zum Vergleich dazu die Situation bei Rohöl:



Die Erklärung für dieses Phänomen ist einfach: Die physische Edelmetallnachfrage nach Barren und Münzen erzeugt den Preisdruck, nicht kurzfristig agierende Terminmarktakteure.

Wie stark sich die physische Silbernachfrage aktuell darstellt, zeigt auch die Entwicklung der Silbermünzabsätze der staatlichen Prägeanstalt US Mint:



Mittlerweile setzt die Münzanstalt sogar in absoluten Dollar-Beträgen mehr Silber als Gold ab. Dies gilt übrigens auch für die großen Edelmetall-ETF, den Sprott Physical Silver/ Gold Trust, den Sound Monetary Fund of Canada und auch für SOLIT 2 (in Euro-Beträgen). Auf Ebene der Notenbanken und Sovereign Wealth Funds (Staatsfonds) dominiert nach wie vor Gold. Silber ist für deren Anlagevolumina schlicht zu niedrigpreisig und der Markt zu klein.





Preisziele für Gold und Silber


Das potenzielle Nachfragereservoir für Edelmetalle wächst  im Zuge der Geldmengenexplosion weiter rapide an:



Da dem neu geschaffenen Geld nicht einmal ansatzweise neu geschaffene reale Werte gegenüberstehen, verlieren die ungedeckten Währungen weiter an Kaufkraft:



Die Kenntnis dieser Zusammenhänge setzt sich nur ganz allmählich in der Bevölkerung durch, was dazu führt, dass der Besitz von monetären Edelmetallen nach wie vor vernachlässigbar ist:



Hingegen existiert weiterhin ein Klumpenrisiko aus ungedeckten Geldwerten und Schuldverschreibungen in den Vermögensbilanzen der Deutschen:



Die Quintessenz aus dieser Gemengelage sind dramatische Nachfrage- und Kurssteigerungspotenziale für Gold und für das im Vergleich zu anderen Rohstoffen immer noch extrem preiswerte Silber:



Silber ist der einzige bedeutende Rohstoff, der noch unter seinen nominalen Preisen von 1980 notiert. Auch gegenüber Gold verfügt das günstigere Geldmetall Silber über signifikantes Aufholpotenzial:



Fazit:
  1. Es existiert nachweislich keine spekulative Übertreibung bei Silber und Gold, auch nicht am Terminmarkt.
  2. Es existiert gleichwohl eine enorme Blase bei ungedecktem Papiergeld und Staatsanleihen.
  3. Die Erkenntnis über diese Gemengelage setzt sich erst allmählich in der Bevölkerung durch, die heutzutage kaum noch Edelmetalle besitzt (1981 im Schnitt 27%, aktuell ca. 3,2%).
  4. Daraus ergeben sich enorme Nachfragepotenziale für die nächsten Jahre, die die Angebotsseite sprengen und deutlich höhere Bewertungen der monetären Edelmetalle Gold und Silber zeitigen werden.
  5. Wir erwarten auf Sicht von 12 Monaten dreistellige Notierungen bei Silber in USD/Unze und das Überwinden der 2.000 USD-Marke/Unze bei Gold.




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