SOLIT Newsletter vom 7. Juni 2011

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Solit Kapital News

Hamburg, 07. Juni 2011

SOLIT Gold & Silber News - Juni 2011


Gutes Geld und schlechtes Geld


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Geld ist nicht alles aber ohne Geld ist bekanntlich alles nichts. Diese Erfahrung machen gerade der griechische Staat und seine Bürger. Bis Ende Juni benötigen die Hellenen dringend 12 Milliarden Euro, um die Insolvenz zu vermeiden. Weitere 100 Mrd. Euro werden benötigt, um den Staatsbankrott noch bis 2015 aufzuschieben – unter starken Schmerzen und garantiert ohne Happy End.

Doch um die Frage, ob mit dem Aufstocken des griechischen Rettungspakets nun gutes Geld Schlechtem hinterhergeworfen wird, soll es an dieser Stelle nicht gehen. Vielmehr beschäftigt uns seit einigen Jahren und mit zunehmender Intensität eine weitaus bedeutendere Frage: Sind Währungen wie der Euro und die Weltleitwährung US-Dollar überhaupt noch solides Geld? Es stellte sich im Zuge unserer Recherchen zusätzlich die Frage, ob Euro und US-Dollar und alle daran gekoppelten Derivatewährungen (insgesamt über 50) überhaupt als „echtes Geld“ definiert werden können?

Gutes Geld zeichnet sich durch die Attribute: Beliebige Teilbarkeit, natürliche Knappheit, allgemeine Akzeptanz sowie Wertstabilität aus. Bei genauer Betrachtung erfüllen alle großen Währungen (die sogenannten Major Currencies) lediglich den Punkt der beliebigen Teilbarkeit vollständig. Alle anderen Anforderungen an eine Währung werden nur noch eingeschränkt oder gar nicht erfüllt. Im Themenbereich „Währungen in der Existenzkrise“ veranschaulichen wir Ihnen die rasante Vertrauenserosion in den Euro sowie den US-Dollar und den ebenso rasanten Kaufkraftverlust, selbst gemäß offizieller Statistiken.

Die Erkenntnis, dass die staatlich sanktionierten Währungssysteme unserer Zeit zum Scheitern verurteilt sind, war und ist die Grundlage unserer Investmententscheidung für die seit Jahrtausenden bewährten Geldmetalle Gold und Silber. Eine Unze bleibt eine Unze, egal welcher politische Zeitgeist gerade herrscht.

In Anbetracht der sich abzeichnenden konjunkturellen Abkühlung in Nordamerika und großen Teilen Europas, trotz historisch einmaliger „unkonventioneller“ Konjunkturstimuli, ist auch für die Zukunft nicht davon auszugehen, dass die für den Euro und den US-Dollar verantwortlichen Finanzpolitiker und Notenbankchefs auf den Weg der Tugend zurückfinden. Im Gegenteil ist eine weitere Eskalationsstufe desperater Stützungsmaßnahmen zu erwarten. Die Bank of England (BoE) hat diese bereits öffentlich angekündigt (Stützung der britischen Wirtschaft „mittels Notenpresse“). Spätestens ab dem dritten Quartal dieses Jahres wird auch die US-Notenbank diesem Beispiel folgen. Die EZB kämpft zudem noch gegen das Auseinanderbrechen der Eurozone. Die Konsequenz wird eine beschleunigte Erosion der Kaufkraft und des Vertrauens in das staatlich sanktionierte, ungedeckte Digitalbuchgeld und Kreditgeldsystem sein.

Wir empfehlen Ihnen, sich nicht von kurzfristigen, terminmarktbedingten Schwankungen bei den Edelmetallen irritieren zu lassen. Bauen Sie Ihre ganz private – staatlich unabhängige – Echtgeldalternative in Form von physischem Gold und Silber auf, solange diese Möglichkeit noch besteht. Die Angebotsengpässe werden tendenziell zunehmen, die verfügbaren Lagerbestände weiter abschmelzen. Der Mai 2011 war erneut geprägt von heftigen Nachfrageschüben bei physischen Edelmetallen – auch bei SOLIT. Schlussendlich ist eine physische Knappheit einhergehend mit explodierenden Preisen bei Gold und Silber in Anbetracht der global explodierenden Geldmenge unvermeidbar.

Es grüßen Sie

Karsten Dümmler, Geschäftsführer

Robert Vitye, Geschäftsführer



Themenübersicht:




Aktuelle Marktlage


Wir befinden uns nach wie vor in der für Edelmetalle schwächsten Phase des Jahres, die aus der Erfahrung der letzten 40 Jahre heraus noch bis Ende Juni andauert. Dennoch hat der Goldpreis auf Eurobasis in Folge der Verschärfung der europäischen und amerikanischen Schuldenkrise am 27. Mai einen neuen Rekordpreis bei 1.086,40/Unze (31,1g) erreicht und notiert aktuell bei 1.056 Euro/Unze bzw. 1.548 US-Dollar/Unze (Stand 6. Juni).


Die terminmarktbedingten Verwerfungen bei Silber in der ersten Maihälfte haben sich unter dem Einfluss der im Gegenzug explodierenden physischen Investorennachfrage deutlich beruhigt. Nach dem Erreichen des Korrekturtiefs von 32,34 US-Dollar/Unze konnte sich der Preis des weißen Geldmetalls stabilisieren und notiert aktuell bei 36,80 US-Dollar/Unze. Damit notiert der Silberpreis jetzt wieder auf dem Niveau von Mitte März dieses Jahres, also einem Zeitpunkt, zu dem der Preis ein neues Einunddreißigjahreshoch erreichte. Auf Eurobasis kostet eine Unze Silber aktuell 25,20 (Stand 6. Juni).


Bereits in der Mai-Ausgabe zeigten wir die Positionierung der Terminmarktteilnehmer, um zu verdeutlichen, dass der Preisentwicklung bei Gold und v.a. bei Silber im Vergleich zu anderen Rohstoffmärkten (z.B. Rohöl) keine spekulative Übertreibung am Terminmarkt zu Grunde liegt. Die aktuellen Daten der Terminmarktaufsichtsbehörde CFTC zeigen, dass sich an diesem Umstand nichts geändert hat, im Gegenteil:


Der Verlauf der roten Linie zeigt die deutliche Verringerung des spekulativen Exposures bereits seit September letzten Jahres. Der starke Preisanstieg des Silbers um 92% in diesem Zeitraum wurde ganz klar durch die nach wie vor steigende physische Nachfrage verursacht und definitiv nicht durch Terminmarktspekulanten. Die starke Kurskorrektur beim Silber von dem Zyklushoch bei 49,82 USD bis auf im Tief 32,34 USD ging mit einem weiteren Rückgang der spekulativen Kontrakte einher, so dass mittlerweile ein extrem solider Boden erreicht wurde, der für das saisonal ohnehin starke zweite Halbjahr dynamische Kurssteigerungen erwarten lässt – ohne Querschüsse vom Terminmarkt.

Der Haupttreiber steigender Kurse bleibt die Umschichtung von ungedeckten Reservewährungen in Edelmetall, also in gedeckte Reservewährungen. Sowohl institutionelle Investoren als auch staatliche Institutionen (Notenbanken, Sovereign Wealth Funds) und in zunehmendem Maße auch private Investoren erkennen diese existenzielle Notwendigkeit in Anbetracht des sich rapide verschlechternden Zustands des US-Dollar zentrischen Weltwährungssystems.
Auch bei SOLIT nutzten daher die Investoren die günstigeren Preise zum Auf- bzw. Ausbau von Positionen. Denn trotz des Preiseinbruchs bei Silber nehmen die Gründe für den Besitz „echten“ Geldes dramatisch zu.


In den USA zeichnet sich bereits jetzt ein neues Rekordabsatzjahr für Silbermünzen ab. Normalerweise ist der Mai aus saisonalen Gründen einer der schwächsten Absatzmonate für Silberdollars. 2011 avanciert der Wonnemonat mit über 3,65 Mio. verkauften Unzen zum bislang zweitstärksten Monat des Jahres (nach Januar).


Die Diskussion um die drohende technische Staatspleite der USA im August 2011 sowie die Drohung der großen Ratingagenturen Moody´s und S&P das Kreditrating der USA herabzustufen, haben vielen Amerikanern die prekäre Situation der Staatsfinanzen erneut vor Augen geführt.
Parallel zur deutlich anziehenden physischen Investorennachfrage sinken die verfügbaren Lagerbestände kontinuierlich weiter. Es besteht über den Zeitverlauf die Gefahr, dass in Zukunft nicht mehr alle physischen Lieferwünsche von Händlern an der COMEX erfüllt werden können und der Börsenbetreiber CME Group den Default (=Lieferausfall) für den Silberhandel erklären muss. Die Folgen für die Preisentwicklung sind unabsehbar und werden auf Grund rasant steigender Beschaffungskosten für die verarbeitende Industrie zu enormen volkswirtschaftlichen Schäden führen.


Die verbleibenden ca. 100 Mio. Unzen entsprechen gerade noch einem Gegenwert von 3,7 Mrd. US-Dollar und stehen zu großen Teilen zu den aktuellen Preisen gar nicht zum Verkauf, sondern werden von ihren Besitzern lediglich bei der Warenterminbörse COMEX zwischengelagert.



Währungen in der Existenzkrise


In jüngster Zeit wird in den Medien oft von „Eurostärke“ gesprochen. Gemeint ist die Währungsrelation zu anderen ungedeckten Papierwährungen wie zum Beispiel dem US-Dollar oder dem Britischen Pfund. Allerdings wird hier eine unsolide Währung mit noch schlechteren Währungen verglichen - bezogen auf Staatsverschuldung, Defizite und Strukturprobleme. Schaut man sich aber zum Beispiel den Euro im Vergleich zum Schweizer Franken an, einer klassischen Krisenwährung, dann wird an der Entwicklung der eidgenössischen Valuta die massive Fluchtbewegung aus dem Euroraum sichtbar. Schon seit Monaten fliehen Griechen, Iren, Portugiesen, Spanier und sogar Deutsche aus der Gemeinschaftswährung in den relativ kleinen Währungsraum Franken. In griechischen Bankenkreisen ist bereits von Panik und „Bank-Run“ die Rede.

Quelle: Bloomberg | Grafik: Solit (Daten bis 6. Juni 2011)

Noch dramatischer fällt die Negativbilanz des Euro gegenüber der Reserverwährung Gold aus. Hier büßte der Euro sogar Dreiviertel seines Wertes ein, und das in nur 11 Jahren:

Quelle: Thomson Reuters | Grafik: Solit

Aber nicht nur gegenüber solideren Währungen wertet der Euro massiv ab. Auch gegenüber dem Wert von Waren und Dienstleistungen. Die Kaufkraft der Esperantowährung Euro sinkt mit zunehmender Dynamik, ebenso wie die der Weltleitwährung US-Dollar:

Quelle: Thomson Reuters | Grafik: Solit

Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht, wenn man bedenkt, mit welcher Geschwindigkeit die digitalen Notenpressen der Zentralbanken in Japan, Großbritannien, China und vor allem den USA heiß laufen, um Geld in das Finanzsystem zu pumpen, das diese Überschussliquidität dann u.a. in Rohstoffe umleitet und schlussendlich die Güter- und Dienstleistungspreise in die Höhe treibt.

Quelle: US FED, Thomson Reuters | Grafik: Solit (Daten bis 31. Mai 2011)

Erschreckend an dieser Entwicklung ist, dass all die Stützungs-, Rettungs- und Stimulusmaßnahmen weder die Schuldenprobleme gelöst noch die Wirtschaft nachhaltig stabilisiert haben. Die ökonomischen Frühindikatoren in den europäischen Peripherieländern sowie in den USA drehen schon wieder dynamisch Richtung Abschwung.

Notenbankchefs wie Mervin King (Bank of England) und Ben S. Bernanke (US Federal Reserve Bank) haben deshalb bereits weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen und eine Beibehaltung des historisch niedrigen Zinsniveaus trotz anziehender Inflationsraten angekündigt. Daraus resultieren weiterhin negative Realzinsen und eine fortschreitende Erosion des Vertrauens. Vertrauen ist aber die letzte werterhaltende Stütze der ungedeckten Währungen. Geht diese verloren, kommt es zum Währungscrash.

Ein Risiko, das vom Finanzmarkt aktuell noch nicht realistisch diskontiert wird, ist die Tatsache, dass die Gemeinschaftswährung Euro mit ökonomischen Spannungen zwischen Nord- und Südeuropa konfrontiert ist, die ab einem bestimmten Zeitpunkt schlicht nicht mehr tragfähig sind. Damit trägt der Euro als Währung ein enormes Existenzrisiko in sich: Die komplette Auflösung und Rückabwicklung in nationale Währungen – zu deutlich schlechteren Konditionen (verbunden mit einem Schuldenschnitt).

Umso mehr die Kapitalmarktteilnehmer in den nächsten Monaten und Quartalen diese Tatsachen begreifen, je intensiver wird die Suche nach Alternativwährungen die Devisenkurse bestimmen – vor allem die von Gold und Silber – den solidesten aller Währungen.




Erhöhung des Fondsvolumens auf nunmehr 70 Mio. Euro


Aufgrund der stark gestiegenen Nachfrage nach einer Beteiligung an der SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG konnte das zuletzt geplante Fondsvolumen von 50 Mio. EUR bereits in diesen Tagen erreicht werden. Die Initiatorin Solit Kapital und die geschäftsführende Kommanditistin SOLIT Management haben nunmehr die weitere Erhöhung des Fondsvolumens auf 70 Mio. EUR beschlossen. Ihnen als Vertriebspartner steht also weiterhin die SOLIT 2. Gold & Silber GmbH & Co. KG zum Einsatz in Ihren Kundengesprächen sowie als wirksames Instrument gegen Inflation und Währungszerfall zur Verfügung.

Für die bisherigen Investoren tritt aufgrund der besonderen Konstruktion des Fonds hierdurch kein Verwässerungseffekt ein, denn jedem Zeichner wird konkret seine erworbene Edelmetall-Menge zugeordnet. Investoren, die einen Teil ihres Vermögens direkt in physische Edelmetalle anlegen möchten, werden Mitgesellschafter der Beteiligungsgesellschaft und somit direkte Besitzer der auf sie entfallenden Menge der Edelmetalle Gold und Silber.

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