SOLIT Newsletter vom 22. Oktober 2012

SOLIT Kapital
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Solit Kapital News

Hamburg, 22. Oktober 2012

SOLIT Gold & Silber News – Oktober 2012


Grünes Licht für edles Geld


Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Geldkommunismus. Der Traum aller Linken des Kontinents scheint sich zu erfüllen: Wohlstand für alle und Wohlfahrt ohne Grenzen. Die Notenpresse des Genossen Mario Draghi macht´s möglich. Doch Obacht, wenn Geld keine Rolle mehr spielt, dann ist der Geist der Inflation auch nicht weit. Noch aber zeigt sich der Spielverderber in den Teuerungsstatistiken nicht – die offizielle Inflationsrate liegt in Europa aktuell bei 2,6%. Dass dies nicht so bleiben wird, signalisieren die explodierenden Energie-, Immobilien-, Miet-, Nahrungsmittel- und Edelmetallpreise.

Denn was passiert wohl, wenn auf der einen Seite die Europäische Zentralbank unendlich viel Geld zur Bekämpfung der Staatsschuldenkrise und zur Verteidigung des Euro zur Verfügung stellt und auf der anderen Seite der Wille zum Sparen mit jedem Monat wegbrechender Wirtschaftsdaten in Südeuropa schwindet? Genau, dann gibt es unlimitiert Geld aus der Notenpresse für die bettelnden Staaten! Natürlich nur gegen strenge Auflagen – die aber sind verhandelbar, wie das Beispiel Griechenland eindrucksvoll zeigt. Und natürlich kauft die Zentralbank die Schuldentitel nicht direkt von den Staaten, nein, dafür gibt es ja Banken, die EFSF (European Financial Stability Facility) und den ESM (European Stability Mechanism). Von diesen kann die EZB anschließend unlimitiert Staatsanleihen kaufen, denn es handelt sich ja dann um Sekundärmarktpapiere.

Wenn das Schuldenmachen also dank EZB kein Problem mehr ist, dann muss auch nicht mehr gespart werden. Dann können die Konjunktur beliebig stimuliert, Sozialleistungen erhöht und Subventionen für alles und jeden ausgeschüttet werden. Traumhaft. Niemand muss mehr etwas erwirtschaften. Der Staat bekommt das Geld von der Staatsbank und verteilt es weiter. Warum haben wir das eigentlich nicht schon immer so gemacht?

Wenn da bloß nicht die unangenehmen Gesetzmäßigkeiten der Natur wären, die den ganzen Spaß verderben! Zum Beispiel die Begrenztheit der natürliche Ressourcen von Mutter Erde, die von dem Tsunami neuen Geldes weggeschwemmt werden, was früher oder später zu explodierenden Preisen bei allem führt, was knapp ist, wie z.B. Öl oder Stahl. Da helfen auch keine Preisdiktate des Staates, die  unterminieren  nur das Angebot (die DDR lässt grüßen). Schon der Ökonom Richard Cantillon (1680-1743) wusste zudem, dass nur wenige von dem Segen aus der Notenpresse profitieren – nämlich die, die das Geld zuerst in die Hand bekommen, bevor die Preise steigen. Und das sind in der Regel nicht die Transferleistungs- und Lohnempfänger, also der Großteil der Wählerschaft. Da ist neuer Ärger vorprogrammiert. Umfairteilen bleibt en vogue. Wohl dem, der knappes und edles Geld besitzt, am besten außerhalb der „preis-gekrönten“ EU. Also, seien Sie klüger als der Staat – das ist nicht schwer. Bauen Sie einfach Ihre Gold- und Silberbestände weiter aus.

Karsten Dümmler, Geschäftsführer

Robert Vitye, Geschäftsführer



Themenübersicht:


   

Marktbericht Gold & Silber  


Beflügelt von den Bekenntnissen der amerikanischen und europäischen Zentralbanken zum unlimitierten Gelddrucken (QE III und OMT-Programm) gewannen die monetären Edelmetalle Gold und Silber weiter an Attraktivität. Die Nachfrage nach physischem Metall explodierte in den zurückliegenden Monaten förmlich. Investoren kauften allein via Gold-ETF-Papieren seit dem Sommer für mehr als 10 Mrd. US-Dollar über 6 Mio. Feinunzen.

Grafik: SOLIT Kapital | Quelle Bloomberg

Im Zuge der jüngsten Rallye stieg der Goldpreis bis auf ein neues Rekordniveau auf Eurobasis.

Grafik: Solit Kapital GmbH (Daten bis 18. Oktober 2012) | Quelle: Thomson Reuters

Aktuell konsolidiert der Goldpreis in der Nähe seiner Allzeithöchststände seitwärts. Anleger zahlen momentan für eine Unze Gold (31,1 g) 1.336 EUR. Dies entspricht einer leichten Preisermäßigung zum Vormonat in Höhe von 19 Euro bzw. -1,4%. Zum Vorjahr verzeichnet das gelbe Edelmetall einen Preisanstieg in Höhe von +9,3%, der im Rahmen eines SOLIT-Investments nach 12 Monaten steuerfrei vereinnahmt werden kann (Datenstand: 18. Oktober 2012).

Ausgehend von den typischen saisonalen Mustern der letzten dreißig Jahre kann die temporäre Konsolidierung noch bis Anfang November anhalten, um dann in die nächste Aufwärtsbewegung zu münden. Investoren sind gut beraten, die derzeitige Konsolidierungsphase für weitere Käufe zu nutzen.

Grafik: SOLIT Kapital | Quelle Bloomberg

Dem Silberpreis gelang es, nach einer sechszehnmonatigen Konsolidierungsphase Anfang September schwungvoll nach oben auszubrechen und einen neuen Aufwärtstrend zu etablieren. Die nächsten Zielmarken sind nun ca. 30 Euro bis Jahresultimo und die Überwindung der zyklischen Höchststände bei 32,82 EUR (vom 28.04.2011) im ersten Quartal 2013.

Quelle: Thomson Reuters | Grafik: Solit Kapital GmbH (Daten bis 18. Oktober 2012)
 
Der Preis für eine Unze Silber liegt aktuell bei 25,31 Euro (31,1 g). Im Monatsvergleich notiert die Unze Silber mit -3,5% etwas günstiger. Gegenüber der Vorjahresperiode weist Silber für Euro-Investoren eine Verteuerung von aktuell +9,4% auf (Datenstand: 18. Oktober 2012).

Auch für Silberinvestoren lohnt sich ein Blick auf das saisonale Preisverhalten. So bieten sich auch bei dem kleinen Bruder des Goldes die nächsten Wochen für ein Investment an, bevor der Preis bis weit in das erste Quartal des kommenden Jahres hinein seinen Anstieg dynamisch fortsetzen sollte.

Grafik: SOLIT Kapital | Quelle Bloomberg
   
   
   

SOLIT Kapital für Silberinvestoren ab 2013 noch attraktiver

Am 18. Oktober tagte der Finanzausschuss des Bundestages um über das Jahressteuergesetz 2013 zu beraten. Dabei spielte die Harmonisierung des europäischen Steuerrechts erneut eine wesentliche Rolle. Konkret ging es um die Umsetzung der europäischen Mehrwertsteuersystemrichtlinie, die im Zuge der Harmonisierung von Steuersetzen auch die Abschaffung der ermäßigten Mehrwertsteuersätze vorsieht. Verschiedene Medien, u.a. „Die Welt“ und „Focus“, berichten, dass in diesem Zusammenhang das Privileg der Mehrwertsteuerermäßigung bei Silbermünzen und Münzbarren beenden werden soll. Dies würde bedeuten, dass die Mehrwertsteuer sowohl bei Silbermünzen als auch bei Münzbarren von aktuell 7% auf 19% ansteigt.

Der Entwurf des Jahressteuergesetzes 2013 wird zunächst in erster und zweiter Lesung Ende Oktober im Parlament beraten, anschließend muss auch der Bundesrat der Gesetzesnovelle bis Ende November noch zustimmen. Daher kann das Bundesfinanzministerium aktuell die Umsetzung der Richtlinie zum 1. Januar noch nicht bestätigen. Sollte der Bundestag und der Bundesrat dem Entwurf des Finanzausschusses folgen, wird der Erwerb von Silber in Form von Münzen und Münzbarren ab kommendem Jahr deutlich teurer.

Lösung Zollfreilager

Der Silbereinkauf via SOLIT Kapital wäre von dieser Steuererhöhung nicht betroffen, da hier die Mehrwertsteuer generell komplett entfällt. Damit wird der Einkaufsvorteil bei einem Silberinvestment über die Investmentlösungen der SOLIT Kapital noch attraktiver.

Die Steuerfreiheit der Veräußerungsgewinne nach einer Haltedauer von mindestens 12 Monaten bleibt generell erhalten. Sobald die Gesetzeslage bezüglich der Mehrwertsteuer verbindlich klar ist, werden wir Sie erneut über den Sachstand informieren.

    

Edelmetallmesse München: GoldSilberShop.de vor Ort

Bereits zum siebten Mal findet die Edelmetallmesse München (http://www.edelmetallmesse.com) statt.

Der Austragungsort der größten deutschen Edelmetallmesse wird - wie in den vergangenen Jahren - die Event-Arena im Olympiapark sein, in der sich am 2. und 3. November 2012 wahrscheinlich wieder mehr als 5.000 Besucher an über 200 Aussteller-Ständen rund um das Thema Edelmetalle informieren werden. 

Dichtes Feld der Spitzen-Referenten / Fachvortrag von Hannes Zipfel


Darüber hinaus freuen wir uns, dass Hannes Zipfel, Vorstand und Chefökonom der VSP Financial Services AG sowie SOLIT-Edelmetallexperte für einen Vortrag auf der Messe zur Verfügung stehen wird. Unter dem Titel „Gold gewinnt in jedem Fall“ wird Hannes Zipfel am Samstag, den 3.11. ab 16 Uhr nicht nur wirtschaftspolitische Folgen der aktuellen Krisen beleuchten, sondern auch ganz gezielt auf die Chancen und Möglichkeiten für Edelmetall-Investoren eingehen.

Wie in den Vorjahren gelang es den Veranstaltern auch in diesem Jahr, ein breites Spektrum an hörenswerten Vorträgen für die Messetage zu organisieren. So werden z.B. neben unserem Edelmetallexperten auch Prof. Thorsten Polleit, Prof. Max Otte, Dirk Müller (Mr. Dax), Philipp Vorndran (Flossbach & v. Storch), Martin Siegel, Eugen Weinberg und viele andere  wieder vor Ort in das Geschehen eingreifen.

Öffnungszeiten

  • Die Edelmetallmesse findet Freitag den 2.11. und Samstag den 3.11. jeweils von 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr statt. 
Eintrittspreise
  • Tageskarte: 10,00 Euro (inkl. 19% Mwst.), es werden Ermäßigungen für Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung gewährt.
  • Ein Vorverkauf findet nicht statt, die Vorab-Registrierungsphase wurde nach Ausgabe des Kartenkontingents zu Anfang Oktober beendet.

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