SOLIT Newsletter vom 12. Mai 2014

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Hamburg, 12. Mai 2014

Die Ruhe vor dem Sturm – die EZB verschärft die Rhetorik


Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

Vordergründig scheint die Eurokrise mehr und mehr an Brisanz zu verlieren. Zuletzt konnte neben Griechenland auch Portugal wieder erfolgreich Anleihen zu komfortablen Zinsen am Kapitalmarkt platzieren, nicht zuletzt dank der Generalgarantie durch die EZB, auf die sich die Investoren voll verlassen. An der wirtschaftlichen Misere im Süden Europas und der hoffnungslosen Überschuldung hat sich derweil nichts geändert. So ist beispielhaft die Schuldenquote Griechenlands zum Ultimo 2013 auf ein neues Rekordhoch von über 175% des Bruttoinlandsprodukts gestiegen.

Der allseits gefeierte – jedoch ohne Berücksichtigung der erdrückenden Zinskosten berechnete –Primärüberschuss des griechischen Haushaltes in Höhe von bescheidenen 1,5 Mrd. Euro ist ohnehin nur eine rein akademische Kennzahl. Dieser Scheinerfolg verblasst sehr schnell gegenüber dem tatsächlichen offiziellen Haushaltsdefizit der Hellenen in Höhe von 23,1 Mrd. Euro zum Ultimo 2013. Der Sollstand Portugals stieg übrigens zum selben Stichtag auf über 130% des Bruttoinlandsprodukts, ebenfalls ein neuer Schuldenrekord.

Einen neuen Höchststand weisen übrigens auch die Schuldenstände Irlands, Italiens, Spaniens und Frankreichs auf. Dennoch: in der öffentlichen Wahrnehmung ist die Krise gänzlich vorüber. Doch wie sagt der Volksmund so schön treffend: „Man kann den Hahn einsperren, die Sonne geht trotzdem auf.“

Wie sehr die Ökonomien Europas, mit wenigen Ausnahmen, nach wie vor unter Druck stehen, zeigen exemplarisch aktuelle Äußerungen des französischen Wirtschaftsministers Arnaud Montebourg, der jüngst die Entmachtung der Europäischen Zentralbank (EZB) in währungspolitischen Fragen forderte. Als Begründung führte er an, dass die EZB nach Meinung der französischen Regierung zu wenig für die Konjunktur in Europa und vor allem für die aus seiner Sicht notwendige Schwächung der Gemeinschaftswährung Euro tue. Die deutsche Regierung fühlte sich daraufhin veranlasst, Frankreich für diese Äußerungen öffentlich zu rügen, verbunden mit dem Hinweis, derartige Forderungen unserer Nachbarn kämen einem Rückfall in das Denken der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts gleich, einer Zeit hoher Inflation in Frankreich.

Dass die EZB – so die Ankündigung auf ihrem jüngsten Treffen – bereits in nächster Zukunft neue weitreichende Maßnahmen ergreifen will, belegen auch jüngst veröffentlichte Planspiele der Notenbanker zum Ankauf von verbrieften Bankkrediten (ABS) und Staatsanleihen, bei denen bereits die Billion die jährliche Recheneinheit darstellt. Es ist ergo weiterhin mehr als ratsam, in diesen Zeiten Gold und Silber zu kaufen und zu halten.

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Dümmler, Geschäftsführer

Robert Vitye, Geschäftsführer



Themenübersicht:



Einladung zur Online-Konferenz
„Zehn Hinweise auf den bevorstehenden Schuldenschnitt“
am 20. April 2014 um 11.00 Uhr


Die momentane Lethargie bei den Kursverläufen der Edelmetalle steht im diametralen Gegensatz zur Notwendigkeit, Gold und Silber als Schutz vor unkontrollierter Geld-Politik, unverantwortlicher Geo-Politik und vor dem sich immer klarer am Horizont abzeichnenden globalen Schuldenschnitt zu besitzen.

Das Gewöhnen an Krisensymptome und unkonventionellen Gegenmaßnahmen der Politik haben vielen Sparern den Blick auf die Realität versperrt. Vor allem Deutschland befindet sich derzeit schier auf einer Insel der Glückseligkeit. Dieser Zustand ist einerseits sehr angenehm, steht auf der anderen Seite aber einer realistischen Zukunftsplanung für die eigene Altersvorsorge und Vermögenssicherung entgegen.

Schwerpunktthema unserer nächsten Online-Konferenz wird daher eine Checkliste mit deutlichen Hinweisen auf einen näher rückenden globalen Schuldenschnitt sein. Wir werden an Hand von zehn Symptomen verdeutlichen, warum der „Hair-Cut“ zur Befreiung der großen Volkswirtschaften von immer untragbaren Schuldenlasten nur noch zu einer Frage der Zeit geworden ist.

Schützen Sie sich und Ihre Kunden vor Vermögensschäden im Zuge staatlicher Entschuldung. Wir liefern Ihnen sachliche Argumente für die nach unserer Überzeugung wichtigste Anlageklasse zur Vorbereitung auf diesen, in seiner historischen Dimension einmaligen Vorgang der Gläubigerenteignung: die Geldmetalle Gold und Silber. Die Konferenz findet statt am

Dienstag, den 27. Mai 2014 von 11:00 – 11:45 Uhr.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich aktuell zu informieren und ihre Kunden kompetent und lösungsorientiert beraten zu können.

Die Konferenz ist für Sie kostenfrei; Sie werden von uns angerufen. Die Bildschirmpräsentation erfolgt via Internet. Sie haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und erhalten im Anschluss die Konferenzpräsentation.

Linkpfeil Hier können Sie sich zur Online-Konferenz anmelden

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